Reviertipps Sardinien (Nordküste)

Costa Smeralda

Traumhaft leuchtend türkisfarbenen Buchten, die zum Ankern und Schwimmen einladen. Diesen einmalig leuchtenden Farben verdankt die Region ihren Namen, denn Smeralda bedeutet Smaragd.


1. Südsee-flair

Cala Coticcio sehen und sterben – Die Bucht auf der Insel Caprera trägt den Spitznamen „Tahiti Bay“. Dabei erinnert sie in Wahrheit eher an die Seychellen. Entscheidend dabei ist jedoch: Beide Vergleiche braucht der Platz nicht zu scheuen. Allerdings ziert sich die Schöne ab und an, bei Winden aus westlicher Richtung müssen Ankerlieger mit Fallböen rechnen. So oder so ist die östliche der beiden Buchten die bessere.

2. Bizarre Steine

Noch etwas fürs Auge: die Cala Corsara auf Spargi. Herrliche Wasserfarben und eigenwillige Felsformationen. Ganz allein wird man hier nie liegen. Im Sommer ist die Bucht wie auch die Cala Coticcio regelmäßig überfüllt. Im Herbst dagegen finden Segler fürs Schiff ausreichend Platz.

3. Burger mit Blick

Eine kleine Bucht an der Westküste der Hauptinsel La Maddalena. Ein herrlich seichter Strand, ideal für Kinder. Oberhalb davon gibt es einen einfachen Kiosk mit handgemachten Burger und Blick auf die ankernde Yacht. Anlaufen allerdings nur bei östlichem Wind möglich.

4. Seemannsfriedhof

Die Cala Lazarina auf der unbewohnten Insel in der Straße von Bonifacio: Dass es hier im Winter derbe zugeht, bekundigen die erodierten Felsformationen und zwei Friedhöfe. Im Winter 1855 lief eine Französische Fregatte auf die Klippen. Kein schlechter Platz für die letzte Ruhe, heute ein schaurig-schöner Ort der Andacht.

5. Abstecher nach Frankreich (Korsika)

Die Stadt Bonifatio auf Korsika muss man gesehen haben. Die Einfahrt sucht ihresgleichen. Vom Wasser her kaum auszumachen, hat sich der Hafen als altes Seeräubernest bewährt. Viele Touristen, aber ein Spaziergang hoch zur Burg mit Blick über die Klippen ist ein Highlight, vor allem bei Sonnenuntergang.