Die Insel Mallorca erscheint einem manchmal wie ein Wunder, denn obwohl die Insel Jahr für Jahr von Touristenströmen besucht wird, präsentiert sie den Seglern vielfach unberührte Küstenlandschaften mit Felsklippen, Pinien, Dünen und Sandstränden. Das Wasser zeigt sich oft so klar und türkisfarben wie aus dem Bilderbuch.

Neben den vielen kleinen Orten an der Küste ist vor allem auch die Stadt Palma einen Besuch wert. Zu den Highlights zählen die Altstadt, die Kathedrale La Seu aus dem 13. Jh., der Almudaina-Palast und das im Südwesten der Stadt liegende Castell de Bellver. Und: Auch Menorca, Ibiza und Formentera sind Ziele für Segler und in unmittelbarer Schlagdistanz.

Das Revier
550 Kilometer abwechslungsreiche Küstenlinie. Bis auf die Nordwestseite der Insel finden sich geschützte Häfen und Buchten innerhalb kurzer Distanzen. Eine Woche Zeit sollte man für eine komplette Umrundung mindestens einplanen.

Navigation & Seemannschaft
Mallorcas Küste stellt einigermaßen erfahrene Skipper und Crews vor keine großen navigatorischen Herausforderungen. Fast alle Kaps sind befeuert, ebenso die Hafeneinfahrten. Besonderheiten oder Gefahrenstellen sind in der umfangreichen nautischen Literatur ausführlich beschrieben.

Hafen & Ankerplätze
In den privaten Marinas und auch in den preiswerteren öffentlichen Stadthäfen wird überwiegend mit Mooringleinen festgemacht, fast immer mit dem Heck zum Steg. Häufig ist ein Marinero helfend zur Stelle. Ankerbuchten gibt es viele; hat man eine dem Wind und Schwell abgewandte Stelle ausgewählt, kann man unbesorgt und ohne Liegegebühren auch die Nacht dort verbringen. An einigen Orten sind Bojenfelder ausgebracht worden, sie können teilweise online vorab gebucht werden. Weitere Infos zu Bojenfeldern gibt es auch auf der Website des deutschen Seglerverbandes, die in Auszügen auch im “Portbook Mallorca”veröffentlicht sind.

Allgemeine Informationen

Wetter
Einreise Einreise mit Personalausweis oder Reisepass, aktuelle Informationen finden Sie beim Auswärtigen Amt
AnreiseSehr gute Fluganbindung von nahezu allen deutschen Flughäfen nach Palma de Mallorca.
Hauptreisezeitca. April – Oktober
AnforderungenSBF-S oder höherwertig und Funkzeugnis
SchwiergkeitsgradMittel
Teilweise starke Winde. Einige Buchten mit felsigem Untergrund (Ankerwache!)
Marinas, Häfen, BuchtenViele Marinas mit guter Infrastruktur: Restaurants, Supermärkte, Sanitäranlagen, Liegeplätze mit Wasser und Strom. Insgesamt hohes Preisniveau. Als günstige Alternative kann man in einer der zahlreichen schönen Buchten ankern und ggfls. mit dem Dinghy an Land gehen.
BesonderheitenAnkerverbotszonen: Naturschutzgebiete und der Bereich der geschützen Seegraswiesen werden kontrolliert (bei Ankern in Feldern mit Seegras drohen hohe Strafen). Die Seitenbuchten der Cala d’Or, der Vorhafen der Cala Llonga und die Cala Formentor sind mit großen Hinweisschildern an Land oder gelben Bojen gekennzeichnet. In Bojenfeldern gilt Ankerverbot und Yachten müssen mit einem Fäkalientank ausgestattet sein.
Ausgangshäfendiverse Marinas rund um Palma, Porto Colom (Süd/Ostküste), Puerto Pollenca (Nordküste)

Services

BareboatFreiheit pur: Auf Ihrer Charteryacht erkunden Sie das Revier auf eigene Faust.
CrewedLuxus und Freiheit vereint: Sie chartern eine Yacht mit Skipper und Crew zur exklusiven Alleinnutzung. Sie entdecken die schönsten Orte und Buchten und werden an Bord Ihrer Yacht verwöhnt (Vollpension).
MitsegelnSie buchen eine Koje oder eine Kabine auf einer Yacht mit Skipper. Hier haben Sie die Wahl zwischen “Aktivem” und “Exklusivem” Mitsegeln.
IncentivesIhr ganz persönliches Event der besonderen Art. An Bord mehrerer Yachten mit Skipper oder an Bord eines Großseglers und mit vereinten Kräften das Ziel erreichen… dies fördert den Teamgeist Ihrer Gruppe. In diesem Bereich gibt es sehr viele Möglichkeiten, sprechen Sie uns einfach an.

Das Naturschutzgebiet Cabrera (Ziegeninsel) südlich Mallorcas, das unter Naturschutz steht, darf nur mit einer Genehmigung, die vorab beantragt werden muss, angelaufen werden. In der Bucht befinden sich 48 Bojen, an denen für eine Nacht festgemacht werden darf, wenn eine Genehmigung erteilt wurde. Die an der Einfahrt liegende Burg und die Insel kann besichtigt werden. Cabrera ist etwas ganz Besonderes, das Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Kein Restaurant oder Einkaufsmöglichkeit, nur eine kleine Bar ist vorhanden. Hier auf Cabrera muss an Bord gekocht werden – auch ein Highlight!

> Törnvorschlag… Mallorca “rund”

Falls Sie hier die gewünschten Informationen nicht gefunden haben, sprechen Sie uns bitte an, wir helfen Ihnen gerne weiter!