Törnvorschlag ‚Saronischer Golf‘

Griechenland-Saronische Golf

HAFEN POROS
Die Ansteuerung ist vermutlich eine der attraktivsten in ganz Griechenland. Im Sommer ist Poros allerdings chronisch überfüllt und auch laut. Vorsicht bei der Passage des schmalen Kanals zwischen Festland und Insel, auf den ausgedehnten, nicht betonnten Schlickbänken im Süden fahren sich oft Boote fest. Hier steht auch Strom, meist in Windrichtung, von bis zu 1,5 Knoten. Im Hafen durch den regen Schiffsverkehr viel Schwell, Abstand zur Pier halten, das Schiff gut abfendern.

HAFEN HYDRA
Auch hier gilt: In der Hochsaison liegen Yachten in zweiter und dritter Reihe, die Anker kreuz und quer. Besser in der Nebensaison kommen. Die Preise in den Tavernen und Bars sind teils rekordverdächtig. Dennoch: Hydra muss man gesehen haben. Das Trinkwasser kommt vom Festland und ist deutlich teurer als das Liegegeld. Den besten Sundowner mit Blick auf die untergehende Sonne gibt es in der „Hydranetta Bar“ an der Steilküste etwa 200 Meter westlich der Hafenmole.

ANKERBUCHTEN BEI PORTO CHELI
Der Ort selbst stellt keine Sehenswürdigkeit dar, doch die riesige Hafenbucht ist ein wahres „Hurricane hole“, die Anker- Hafenliegeplätze sind rundum geschützt. Das Touristen- und Wassersportzentrum bietet eine gute Versorgung, es ist aber eben auch von den nahen Ankerplätzen der Umgebung aus zu erreichen. Unmittelbar an der Rückseite des Ortes liegt eine hübsche und tiefe Einbuchtung mit bewaldeten Ufern und kleinen Stegen im flachen Scheitel. Nur 500 Meter südwestlich in unbebauter Natur hinter einer winzigen Insel befindet sich ein weiterer Ankerplatz. Die nächsten zwei, Kiln Bay und Light Structure Cove, liegen etwas westlich. Auf der Ostseite der Zufahrt nach Porto Cheli befinden sich weitere einsame Ankerplätze.

HAFEN ERMIONI
Der Ort liegt auf einer Landzunge und bietet sowohl im Norden als auch im Süden Anlegemöglichkeiten. Auf dem Weg zum Haupthafen im Norden unbedingt Abstand von der versunkenen antiken Hafenmole halten. Am besten geschützt liegt man im inneren des kleinen Hafenbeckens, dort ist auch das Zentrum des Ortes, der zum Glück noch nicht fest in Touristenhand ist. Ankern an der Südseite der Landzunge ist nur bei ruhigem Wetter oder bei Nordwind zu empfehlen. Das Ufer fällt dort steil ab, und man muss viel Kette stecken. Dann aber ist es sehr idyllisch, die Crew kann im Cockpit den Sonnenuntergang genießen und das überschaubare Treiben auf der kleinen Promenade beobachten.

HAFEN PERDIKA
Der beschauliche, charmante Fischerhafen hat nur wenig Platz an einer der Piers und dem kleinen Schwimmsteg, in der Hafenbucht ist jedoch auch Platz zum Ankern. Ringsherum bieten die vielen Tavernen schattige Plätze, allesamt mit wunderschönem Blick über Bucht und Hafen. Tipp: Vor dem Einlaufen oder nach dem Ablegen auf der kleinen, unmittelbar vor der Hafenbucht gelegenen Insel Nisis Moni einen Anker- und Badestopp einlegen oder vom Hafen aus mit dem Pendelboot übersetzen.

HÄFEN & ANKERPLÄTZE
Außer in Athen gibt es so gut wie keine Yachtmarinas im Revier, dafür aber in kurzen Abständen viele
kommunale Stadthäfen. Die Liegegebühren sind extrem niedrig (1,80 Euro für 40 Fuß), teurer sind
eher die Nebenkosten: In Poros wurden 6 Euro für Strom 7 Euro für Wasser kassiert. Überall muss mit dem eigenen Anker römisch-katholisch festgemacht werden. Es gibt zahlreiche Ankerplätze in Badebuchten, die auch für die Nacht geeignet sind.

 

 

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