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Rückblick auf den 'Hellenen-Cup' im Mai 2004
Lavrion - Kythnos - Serifos - Paros/Paroikia - Paros/Naoussa - Syros - Kea - Lavrion.
Schon einige Tage vorher im sorgte die Wetterprognose im Internet für Urlaubs-Vorfreude. Es kam dann anders, aber viel besser. Als ob der Wettergott - diesmal der griechische.. - bei den SSY-Veranstaltungen stets Einsicht hat, denn auch diesmal wieder Traumwetter. Nicht nur strahlend blauer Himmel, sondern auch Windstärken um die 3 - 4.
Bei unserer Ankunft am neuen Flughafen Athen erwartet uns unser Transferbus. Der Transfer bis zur Marina Lavrion dauert ca. 45 Minuten. Sofort nach der Ankunft konnten wir die Yachten übernehmen und die Bordverpflegung einkaufen. Gegen 19 Uhr ein erstes Treff aller Teilnehmer in der nahen Bar, natürlich bei einem Ouzo. Bei 3-4 Restaurants ist die Auswahl in Lavrion nicht so groß, wir wählten das mit der 'Backsteinverkleidung' mitten im Ort und waren zufrieden.
Nach ausgiebigem Schlaf und einem guten Frühstück an Bord führte uns eine moderate NO-Brise zur Insel Kythnos. Freie und sichere Liegeplätze entspannen den Segler, aber auch einige köstliche Longdrinks bei der Nachbarcrew von Skipper Dirk. Der fröhliche Begrüßungsabend in einer typischen Taverne gegen 20 Uhr versprach eine harmonische Stimmung für die restlichen Tage. Der letzte Ouso war Schuld, daß ein Crewmitglied die fehlende Gangway übersah und - wie nur wenige in der Woche - das Badewasser testete.
Bei 2-3 Bft. - halber Wind - ging es am Folgetag per Regatta nach Serifos. Jürgen und Crew lagen klar voraus, doch die drehenden Winde vor der Serifos-Einfahrt machten alles zunichte. Die letzte 1/2 sm mußte zwischen 0-1 und Bft. 4 durchstanden werden, dann konnte Klaus mit seiner 'Crew vom Kamener Kreuz' den Sieg vor Jürgen in der 39er-Klasse für sich verbuchen. Die letzten sicheren Liegeplätze in Lee der neuen und verlängerten Pier schützten vor dem nächtlichen kurzzeitigen Starkwind aus NO. Den Abschluß des schönen Regattatages genossen alle Crews gemeinsam in einer nahen Taverne.
Das nächste Ziel war der Hafen Paroikia auf Paros. Es begann seglerisch alles so gut, doch nördlich vor Antiparos eine totale Flaute. Nach einer vorher steifen Brise aus NW drehte der Wind nach einer 15 Minuten Flaute plötzlich auf NO und wehte mit 2-3 Bft.. Hier drehte sich auch, was die Regattapositionen betrifft, der Spieß total um! Klaus verlor seinen tollen Vorsprung und Jürgen machte das Rennen. Dirk und Hermann waren aber 'ganz nah' dran. Auf Paros warteten freie und sichere Liegeplätze auf uns. Bei der großen Auswahl an Restaurants im noch verschlafenen Ort Paroikia fand jeder seine Taverne.
Am Folgetag begeistert Hermann alle für den in der Nordbucht gelegenen Ort Naoussa. Bei totaler Flaute geht es gegen 10 Uhr die 5 sm dorthin unter Motor. Gegen Mittag natürlich die ganze Pier für uns und so lagen wir mit Bug und Heckanker an der kleinen Naoussa-Pier. Den freien Segeltag nutzen alle auf verschiedene Weise. Ankern in einer der vielen Buchten oder genießen und relaxen in einer der vielen Bars und Tavernen am Hafen.
Für Donnerstag waren 3-5 Bft. aus SE angesagt. Somit frühes Auslaufen und Treff schon um 06:00 in der Ausfahrt der Naoussa-Bucht. Bis Syros mußten wir dann leider motoren, hier dann kurzer Stop an der Hafenmole nördlich von Akra Velostasia.
Aber dann: Start in einer Linie und unter Volllzeug segeln wir - eng zusammen - Kurs NW. Anfänglich 3-4 aus SW, später dann nördlich von Kea - am Ziel der Regatta - beginnende 5-6 Bft.. Reffen, Reffen!! Bei späteren 7-8 Bft. suchte jeder näher oder weiter unter Land den kürzesten Weg in den Hafen von Nikolaou. Sicher und windstill, wunderbar! Siegerehrung direkt im Restaurant an der Pier. Nach einem - für alle siegreichen Abend - waren es dann spät nur noch wenige Schritte zur Koje.
Rückblickend - wenn man die Worte vieler Teilnehmer zusammenfügt - war es eine harmonische 'Groß-Crew', ein freundschaftliches Miteinander, eine gute Organisation, ein Super-Wetter & Wind und natürlich spannende Regatten mit manchmal ungewissem Ausgang in letzter Minute.
Wir von SSY sagen allen Teilnehmern DANKE für die tolle Kameradschaft und das faire Miteinander.
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