Frankreich

FrankreichkarteDen Küstenabschnitt zwischen Marseille und Toulon nennt man La Cote d‘ Bleu (blaue Küste), im weiteren Verlauf bis Nizza die bekannte Cote d‘ Azur.

Beide Küstenabschnitte zeichnen sich durch eine Vielzahl von modernen Yachthäfen aus, geprägt vom Tourismus. Wer kennt nicht die klangvollen und bekannten Namen wie St. Tropez, Cannes, Monaco… Südlich von Bormes les Mimosas und Hyeres liegen einige reizvolle Inseln. Versteckte Ankerbuchten und Naturhäfen liegen zwischen atemberaubenden Kaps, die sich bei stabilen Wetterverhältnissen auch für eine Übernachtung vor Anker anbieten.

Bei Mistrallage kann die so schöne und oft friedlich anmutende Cote d‘ Azur für den Segler aber auch sehr anspruchsvoll und z.T. sogar gefährlich werden. Dank der guten und umfangreichen Wetterberichte liegt der sichere und moderne Hafen aber immer in Reichweite.

In den französischen Sommerferien sind die Häfen und Buchten überfüllt, außerhalb dieser Zeit hat man aber eigentlich nie das Gefühl vom Massentourismus. Insbesondere die einfache PKW- oder Zuganreise macht dieses „älteste“ Charterrevier so beliebt.

Bei der Wahl „Ihrer“ Yacht sollten Sie auch die zum Teil sehr hohen Kautionssummen beachten. Da die Franzosen kein Führerscheinrecht kennen erheben die Versicherungen z.T. Kautionen bis 8.000,-€! Den Abschluss einer entsprechenden Versicherung empfehlen wir und bieten wir Ihnen gerne an.

‚Mistral und Levante‘
Hinweise zum Wetter an der Cote d´ Azur.

Auf einem Segeltörn im westlichen Mittelmeer wird der Wind unweigerlich zum Thema.

Hier in Frankreich insbesondere der „Mistral“, der über das Rhonetal mit Sturmstärke in das Mittelmeer einfällt und das im Schnitt alle 3 Wochen im Sommer- und alle 2 Wochen im Winterhalbjahr.

Der „Levante“, ein Ostwind kann ebenfalls ganzjährig aufkommen. Die häufigste Wetterlage im Sommer ist jedoch eine flache Druckverteilung mit wolkenlosem Himmel. Die Westwinddrift hat sich so weit nach Norden verlagert, dass der Einfluss des Azorenhochs dominant ist. Das Ergebnis sind thermische Winde, die durch die Sonneneinstrahlung entstehen und gegen Mittag bis 15 Knoten auffrischen können.

 

Korsika

Berühmt durch die Korsen, die berüchtigten Freiheitskämpfer und Naturburschen, die schroffe und steile Küste, die Lage im mistralgefährdeten Rhonetal, dass alles passt zusammen.

Landschaftlich sehr reizvoll mit einsamen, fast unberührten Buchten und Küstenabschnitten. Die alten Städte und Dörfer, wie Ajaccio, Calvi und Bonifacio haben ihren jahrhundertalten Charme bewahrt. Berüchtigt und anspruchsvoll ist die Passage der Strasse von Bonifatio an der Südküste. Hier herrscht zum Teil Strom bis 5 Knoten bei einer ruppigen See.

Die südlich gelegene Insel Sardinien mit Ihrer Nordküste „Costa Esmeralda“ kann genauso in die Törnplanung einbezogen werden wie die Insel Elba im Osten.

Das Ein- und Ausklarieren zwischen Italien und Frankreich ist problemlos bzw. nicht notwendig. Einzig die Anreise nach Korsika ist nicht einfach. Mit der Fähre und PKW sicherlich kein Problem, aber per Flug oftmals umständlich, da es ab/bis Deutschland keine/kaum Direktflüge gibt. So liegen die möglichen Linien-Flugverbindungen mit Umstieg in z.B. Paris, Nizza oder Basel im preislich oberen Drittel.

Sollte Korsika bei Ihrer Törnplanung eine Rolle spielen, denken Sie bitte auch an die möglichen Starthäfen an der Nordküste Sardiniens mit Direktflügen nach Olbia.

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