Burgund

burgund_2009Der Burgund mit seinen tiefen Wäldern, sanften Tälern und prächtigen Ufern liegt im Herzen Frankreichs.

In den Regionen Saone, Seille, Yonne, Nivernais und Loire steht dem Bootsurlauber ca 1400 km schiffbarer Kanäle und Flüsse zur Auswahl. Viele Kanäle wurden schon im 17. und 18. Jahrhundert gebaut um die Flüsse miteinander zu verbinden und als Transsportwege zu nutzen. Im 19. Jahrhundert entdeckte man dann den Freizeitwert dieser Wasserwege. Die modernen Transportmöglichkeiten verdrängten die Berufsschiffahrt immer mehr. Heute sind auf den Flüssen und Kanälen die Freizeitskipper unterwegs und geniessen das Erbe dieser Zeit.

Die Saone ist ein ruhiger Fluss der aus den Vogesen kommt und bei Lyon in die Rhone fliesst. Viele historisch und malerische Orte säumen die Ufer und laden immer wieder zum verweilen ein. Auf dem Weg von Fontenoy-le-Château bis Digoin werden Sie interessante Wasserbauwerke sehen, wie der Kanal von St. Albin (680m).

Für Naturliebhaber und Angler ist der Fluss ein Eldorado. Weißfischarten, wie Hecht, Barsche und Karpfen können hier geangelt werden. Eine entsprechende Angelkarte kann käuflich erworben werden.

Die Saone und Yonne werden durch den Canal de Bougogne verbunden. Schleusen von Burgund

Der Kanal ist 242 km lang und hat 169 Schleusen. Von St. Jean de Losne führt das erste Teilstück bis Dijon. Nach Dijon erreicht der Kanal seinen höchsten Punkt im ‚Ouche Tal‘ und es folgt der lange Tunnel von Poully-en-Auxois (ca. 3km).

Anschließend erleben Sie das schönste Stück des Kanals, vorbei an dem Renaissance Schloss St. Florentin überquert der Kanal den Armoncon. Nehmen Sie sich die Zeit um Städte wie Montbard und natürlich Tonnerre mit dem berühmten kreisrunden Waschhaus aus dem Jahr 1758 zu besuchen. Viele Schleusen auf der Strecke sind noch handbetrieben, wobei der Schleusenwärter Ihnen gerne behilflich ist. Hier können Sie tägliche frische Produkte der Region erwerben.

Die Yonne, ein breiter, teilweise kanalisierter Fluss, bezaubert durch die grüne Flusslandschaft und hat bis zur Mündung in die Seine nur 26 Schleusen. Sehenswert ist hier das Städtchen Sens mit der Kathedrale aus dem 12. Jahrhundert. Der Canal du Centre verbindet die Saone mit der Loire.

Die wenig befahrene Wasserstrasse schlängelt sich durch eine ländliche Gegend, vorbei an alten Kirchen, Abteien sowie mittelalterlichen Dörfern. Die Basilika in Pary-le-Monial thront über dem Ufer und jeder Betrachter erhält einen imposanten Eindruck dieses Bauwerks. In Digoin zweigt der Canal Latéral à la Loire ab. Ein besonderes Wasserbauwerk ist die Kanalbrücke die in Digoin die Loire überquert. Sie verbindet den Canal du Centre mit dem Loire Seitenkanal.

Ab Decize in Richtung Auxerre liegt eine der wichtigsten Wasserstrassen, der Canal de Nivernais. Er verbindet den Canal de Bourgogne mit der Loire und war ursprünglich für den Holzhandel gebaut worden (174km).

Die über 100 Schleusen werden meistens von Hand bedient, aber die Mühe belohnt weil der Kanal zu den schönsten in Frankreich zählt. Erst in den 80er Jahren wurden die Kanaleinrichtungen für den Freizeitwassersport umgebaut. Die Stadt Auxerre mit dem herrlichen Altstadtpanorama , der Kathedrale und dem Stadtturm ist ein besonderes Erlebnis. In Clamecy erinnert die Flösser-Statue an die Bedeutung des Kanals, der die Hauptstadt mit Holz versorgt hat.

Der älteste Kanal Frankreichs ist der Canal de Briare, der im Jahre 1642 eröffnet wurde. Eine der schönsten Kanalbrücken Frankreichs ist in Briare zu bewundern. Auf einer Länge von 662 m wird das Metallbett des Kanals von 14 mächtigen Pfeilern getragen und die alten elektrischen Lampen waren schon damals eine Besonderheit.

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